... früher...

 

Die Osteopathie wurde von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still gegen Ende des 19. Jahrhunderts begründet und entwickelt. Seine Visionen und Erkenntnisse waren ihrer Zeit damals weit voraus:

Still erkannte 

  • die untrennbare Verbindung zwischen Struktur und Funktion im Körper
  • alles, was der Körper zur Heilung und Aufrechterhaltung seiner Gesundheit benötigt, trägt er in sich
  • den Menschen als eine ganzheitliche Einheit, die Körper, Geist und Seele umfasst.

Sein Schwerpunkt in der Osteopathie lag auf der detaillierte Untersuchung der lebendigen Anatomie und Physiologie, um mittels palpatorischer Fertigkeiten dem Körper zu helfen, ein bestehendes Ungleichgewicht zu korrigieren.

 

... heute...

 

Heute ist die Osteopathie als Heilkunde etabliert. Sie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen.

 

Sie sieht den Organismus als Ganzes und den Patienten in seiner Gesamtheit. 

Dabei berücksichtigt sie alle Strukturen und Funktionen des Organismus wie Muskeln, Bänder, Sehnen, Faszien, Knochen, innere Organe, Gefäßsysteme (Blut, Lymphe), somatisches und vegetatives Nervensystem sowie das Gehirn. 

 

Die Osteopathie  kann in jedem Alter erfolgen, vom Säugling bis ins hohe Alter und ist auch für Schwangere geeignet.

 

 

Robert Fulford (1905-1997), einer der bedeutendsten Osteopathen des letzten Jahrhunderts, schreibt in seinem Buch "Puls des Lebens":

 

"Zu einem guten Gesundheitszustand gehört mehr, als nur auf deinen Körper zu achten. Es bedeutet aufmerksam gegenüber Deinem Kopf, Deinem Herz und jeder anderen Komponente Deines Lebens zu sein. Niemand lebt nur für sich allein. Je mehr Achtsamkeit Du dem Lauf der Welt schenkst, desto wahrscheinlicher wird Deine Gesundheit diese Achtsamkeit auf positive Weise widerspiegeln".